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Musical Fieber begeisterte das Dresdner Publikum

Am 21. Januar 2009 gastierte die Tourneeproduktion „Musical Fieber“ im Kulturpalast Dresden. Hervorzuheben ist bei diesem Programm die Live-Band, die den großen Unterschied zu anderen Produktionen ausmacht, sodass bei „Musical Fieber“ wirklich alles live ist.

„Musical Fieber“ tourt derzeit in drei unterschiedlichen Besetzungen durch Deutschland. In Dresden waren folgende Solisten dabei: Franziska Schuster und Friedrich Rau, die beide im Jahr 2008 ins Finale der Sat.1-Musical-Casting-Show „Ich Tarzan, du Jane“ kamen und an diesem Abend zwei wunderschöne Songs aus „Tarzan“ präsentierten. Außerdem überzeugte Katja Wiesigkstrauch vor allem durch ihre Stimme als „Evita“ und „Elisabeth“ und auch Zoltan Tombor konnte das Publikum auf Anhieb für sich gewinnen.

Das Programm zeigt einen Querschnitt der erfolgreichsten Musicals der vergangenen Jahre und aktueller Produktionen.  Außer den bereits genannten wurden auch „Die Schöne und das Biest“, „Buddy Holly“, Falco Meets Amadeus“, „Aida“, „Dirty Dancing“, „Sister Soul“, „Titanic“, „Ladies Night“ und „Wicked“ präsentiert. Und natürlich durften auch die  Klassiker „Grease“, „Cats“, „Starlight Express“ und „Jekyll & Hyde“ sowie die Dauerbrenner „Der König der Löwen“, „We will Rock you“ und „Mamma Mia“ nicht fehlen. Das Finale bildete „Ich war noch niemals in New York“ mit einem Medley aus Songs von Udo Jürgens, welche das Publikum zum spontanen Mitklatschen und Schunkeln animierte.

Erwähnenswert ist noch, dass der Veranstalter in jeder Stadt ein regionales Musicalcasting veranstaltet, beim dem bisher unentdeckte Talente eine Chance auf den großen Auftritt bekommen.

Das Dresdner Publikum war augenscheinlich begeistert von seinem Ausflug in die Welt des Musicals und feierte das Ensemble mit Standing Ovations. Als Zugabe bedankten die Künstler sich mit einem Medley der schönsten Melodien des Abends und beendeten damit einem rundum gelungenen Auftritt.

 
 
Abschied von „Rebecca“ in Wien

Am 30. Dezember 2008 fiel für das Musical „Rebecca“ der letzte Vorhang im Wiener Raimundtheater. Die Darsteller verabschiedeten sich mit einer grandiosen Show von ihrem Publikum und wurden auch gebührend gefeiert.

„Rebecca“ erzählt die Geschichte einer jungen namenlosen Waisen, die in dem Stück nur als „Ich“ (gespielt durch Wietske van Tongeren) bezeichnet wird. Sie ist als Gesellschafterin bei der schrillen Mrs. van Hopper (Carin Filipcic) angestellt und die schicksalhafte Geschichte nimmt ihren Lauf in Monte Carlo, wo die Hauptakteurin sich in den Adligen Maxim de Winter (Uwe Kröger) verliebt, der sie direkt heiratet und mit auf sein Anwesen Manderley nimmt. Allerdings „herrscht“ dort die geheimnisvolle Haushälterin Mrs. Danvers (Susan Rigvava-Dumas). Es geschehen seltsame Dinge und auch Maxim de Winter scheint von einem dunklen Geheimnis umgeben zu sein. Und über allem schwebt der drohende Geist der verstorbenen Rebecca de Winter, Maxim’s erster Frau. Nach einigen Verwicklungen und Enthüllungen findet die Geschichte ihren Höhepunkt in einem Flammenmeer.


Das REBECCA-Ensemble nimmt Abschied. © VBW / Alexander Ch. Wulz

Manch ein Darsteller lies sich anlässlich der allerletzten Show auch zu kleinen Gags hinreißen, die allerdings nur dem „Kenner“ wirklich auffielen. So gibt es eine Szene, in der Maxim de Winter Mrs van Hopper enthüllt, dass er ihre Gesellschafterin heiraten wird. Dieser wird dann von Mrs. Van Hopper vorgeworfen, sie hintergangen zu haben. Als Ausrede für die häufige Abwesenheit in den vergangen Tagen wurden über die Jahre der Rebecca-Spielzeit verschiedenste Aktivitäten angegeben und bei der Derniere zählte Carin Filipcic diese nun alle auf: Tennisstunden, Malstunden, Spaziergänge, Naturstudien... und neuerdings auch noch Reitstunden... dies führte natürlich zu schallendem Gelächter im Publikum. Und Carin Filipcic schloss kurz darauf gleich den nächsten Dernierengag an, als sie ihrer Gesellschafterin vorhält, dass diese niemals eine Lady wird und sie definitiv nicht als Herrin von Manderley taugt, zählt sie in diesem Zusammenhang frühere Rollen von Wietske van Tongeren auf und wagt bereits eine Vorausschau auf die folgende Produktion: „Kaiserin Elisabeth, Aschenputtel, meinetwegen auch Kronprinzessin Stephanie – aber Lady de Winter? – Ha, dass ich nicht lache!“ Ansonsten wurden vom Ensemble kleinere Gags eingebaut, wie vertauschte Requisiten, kleine Überraschungen und leicht veränderte Texte. Außerdem tauchten Darsteller an Stellen auf, an denen sie normalerweise nicht auf der Bühne sind.


Die Autoren des DramaMusicals Michael Kunze und Sylvester Levay inmitten der REBECCA-Cast © VBW / Alexander Ch. Wulz

Abgesehen von diesen kleinen Witzen war es aber, vor allem im 2. Akt, eine sehr emotionale Vorstellung und die Darsteller gaben noch einmal alles, in dem Bewusstsein, sich mit dieser Show von ihrer Rolle zu verabschieden. Das Publikum quittierte die Leistungen mit lautstarkem Szenen-Applaus und zeigte damit auch noch mal seine Liebe zum Stück. Der allerletzte Song wurde von den Fans mit Knicklichtern unterstützt und noch bevor der letzte Ton verklungen war, feierten die Zuschauer die Vorstellung mit Standing-Ovations. Mit tosendem, nicht enden wollendem Applaus und einem Meer von Blumen bedankte sich das Publikum bei „seinen“ Darstellern und spätestens jetzt wurden auch so einige Tränen vergossen. Nach der Show feierten die Hauptdarsteller von Rebecca gemeinsam mit den Hauptdarstellern von Rudolf bei einem kleinen Empfang die gelungene Derniere.
Alle Fans, die auch in Zukunft nicht auf „Rebecca“ verzichten möchten, können sich das Stück zur Zeit noch in Japan oder Finnland anschauen. Und dann zieht „Rebecca“ weiter nach Amerika, wo es ab 2010 am Broadway zu bewundern ist.


Eindrücke vom letzten Schlussapplaus © Bettina Lehmann / Musical Boulevard

Aber auch im Wiener Raimundtheater geht es direkt weiter. Dort folgt „Rudolf“ auf „Rebecca“. Die neue Produktion der Vereinigten Bühnen Wien, „RUDOLF – Affaire Mayerling“ wird bereits Ende Februar ihre Premiere erleben. Und dann gibt es auch ein Wiedersehen mit den Darstellern Wietske van Tongeren, Uwe Kröger und Carin Filipcic, welche noch unterstützt werden von Lisa Antoni, Drew Sarich und Claus Dam.

„Rudolf“ basiert auf dem Roman „Ein letzter Walzer“ von Frederic Morten und zeigt die letzten Jahre von Kronprinz Rudolf, wobei sich das Musical vorrangig auf die Liebesgeschichte zwischen dem Kronprinzen und der Mary Baronesse Vetsera konzentriert. Die Beiden starben unter bis heute ungeklärten Umständen gemeinsam am Morgen des 30. Januar 1889 im Jagdschloss Mayerling. Die Rolle des Kronprinzen Rudolf übernimmt Drew Sarich und seine Geliebte Mary Vetsera wird gespielt von der Newcomerin Lisa Antoni. In den Rollen der Kronprinzessin Stefanie von Belgien, Rudolf’s Ehefrau, und Kaiser franz Josef’s rechter Hand, Eduard Graf Taaffe, bleiben Wieske van Tongeren und Uwe Kröger dem Raimundtheater treu. Carin Filipcic wird die Marie Gräfin Larisch spielen und C laus Dam den Kaiser Franz Josef, Rudolf’s Vater.

„RUDOLF – Affaire Mayerling“ ist ab 26. Februar 2009 im Raimundtheater in Wien zu sehen und wird von den Fans hoffentlich ebenso innig geliebt werden wie „REBECCA“.


Drew Sarich, Wietske van Tongeren und Uwe Kröger freuen sich schon auf die gemeinsame Produktion RUDOLF – Affaire Mayerling und sind schon mitten in den Proben. © VBW / Alexander Ch. Wulz


 
 
Queen-Musical rockt Stuttgart
 

Am 13. November 2008 feierte das Erfolgsmusical „WE WILL ROCK YOU“ im Stuttgarter Apollo Theater Premiere.

Das aus der Feder von Queen und Ben Elton stammende Rockmusical entfĂĽhrt die Zuschauer auf den Planeten e.bay und in die Welt der Killer Queen:

Das Stück spielt in der Zukunft auf dem Planeten e.bay, einem Ort, der ehemals „die Erde“ genannt wurde. Nach Abschluss der weltweiten Globalisierung handeln und denken alle Kids gleich, sie tragen sogar die gleiche Kleidung und den selben Haarschnitt. Eine sichere, harmlose und glückliche Ga-Ga-Welt eben, in der es alle gewohnt sind, sich vorprogrammierte Musik aus dem Computer zu laden und keine Fragen zu stellen. Im Hintergrund herrscht jedoch der weltumspannende Konzern Globalsoft, an dessen Spitze die Killer Queen steht. Unter ihrer Herrschaft sind Musikinstrumente auf dem Planeten e.bay verboten und Rocksongs existieren nur noch in der Erinnerung einzelner Personen. Mit Hilfe der Geheimpolizei sorgt sie dafür, dass es auch so bleibt.

Doch es regt sich bereits Widerstand. In den dunklen Winkeln des Planeten leben die Bohemians. Junge Leute, die fest daran glauben, dass es früher ein Goldenes Zeitalter gab, in dem es den Kids erlaubt war, eigene Bands zu gründen und ihre eigenen Songs zu schreiben. Die Ära der Rhapsody. Zu ihrer Gruppe stoßen zwei Teenager, Galileo und Scaramouche, die sich als Individualisten und Querdenker nicht mit der gleichgeschalteten Ga-Ga-Welt abfinden wollen und davor flüchten. Von den Bohemians erfahren sie, dass der Legende nach noch Musikinstrumente auf dem Planeten e.bay existieren sollen. Gitarren, die der langhaarige Gitarrengott einer britischen Band namens Queen eigenhändig versteckt haben soll und mit derer Hilfe man eine eigene Band gründen und eigene Rocksongs schreiben kann. Zu zweit begeben sie sich auf die Suche danach …..

Insgesamt basiert die Handlung des Musicals „We will rock you“ auf 25 weltbewegenden Hits der legendären englischen Band Queen, wie z.B. „Bohemian Rhapsody“, „Another One Bites The Dust“, „We Are The Champions“ oder „I Want To Break Free“.

Zur Stuttgarter Premierenbesetzung gehören unter anderem:

Alexander Brugnara („Doc“), Jon Agar („Khashoggi“), Kaatje Dierks („Lehrerin“), Alex Melcher („Galileo“), Jessica Kessler („Scaramouche“), Brigitte Oelke („Killer Queen“), DMJ („Brit“), Rahel A.-J. Fischer („Ozzy“) und Jörg Neubauer („Dieter“).

Die Prominenten und geladenen Gäste des Premierenabends feierten das Stück mit Standing Ovations. Die Stimmung war grandios, das Publikum wurde von den weltbekannten Queen-Hits mitgerissen, so dass beim Schlussapplaus lautstark mitgeklatscht und mitgesungen wurde. Auf die sehr gute Premierenvorstellung folgte eine rauschende Party, auf der die Gäste ihrer guten Laune folgen und den Abend bei Musik, Tanz und leckeren Gaumenfreuden beschließen konnten.

Zu den Premierengästen zählten an diesem Abend Prominente wie die Girlband Monrose, die Boyband Killerpilze, die Sängerinnen Loona und Lou Hoffner, der Kabarettist Christoph Sonntag, Ex-Brosis-Bandmitglied Giovanni Zarella, die Dragqueen Fräulein Wommy Wonder, sowie die DSDS Gewinner Thomas Godoj und Tobias Regner. Aber auch Musicaldarsteller aus anderen Produktionen tummelten sich unter den Premierengästen. Zum Beispiel Anton Zetterholm und Elisabeth Hübert, die beiden Hauptdarsteller des Musicals „Tarzan“, oder Willemijn Verkaik und Mathias Edenborn aus dem Musical „Wicked“. Aber auch Cush Jung, Ulrich Wiggers, Carl van Wegberg, Enrico del Pieri, Peter Stassen, Hannes Staffler und Vera Bolten waren unter den Premierengästen zu finden.

Alles in allem ein sehr gelungener Start für das Musical „WE WILL ROCK YOU“ in Stuttgart.

Die Solisten von WE WILL ROCK YOU mit der Popgruppe "Monrose"

Hier noch ein paar Fotos

von der Premiere:

Anton Zetterholm und Elisabeth Hübert

Ulrich Wiggers

Peter Stassen, Jessica Kessler und Hannes Staffler

Cusch Jung

Enrico del Pieri

Vera Bolten

Carl van Wegberg

Fotos (c) Birgit Buchholz

 
 
Uwe Kröger in Concert
featuring Pia Douwes und Marika Lichter
9. November 2008, Hamm
 

Ein  M u s i c a l-isches Feuerwerk in der ausverkauften Alfred-Fischer-Halle

***

Uwe Kröger entführte gemeinsam mit Pia Douwes und Marika Lichter

die Zuschauer auf eine Reise durch die Welt des Musicals

 

 

Hamm, 9. November 2008 - kurz vor 19 Uhr: die Zuschauer stürmen die wunderschön dekorierte Alfred-Fischer-Halle. Doch als alle pünktlich ihre Plätze eingenommen haben, beginnt das Warten... Auch anspornender Applaus führt anfangs nicht zum gewünschten Ziel – dem Showbeginn. Doch um 19:10 Uhr ist es endlich soweit – das Orchester und der Background betreten die Bühne – und dann geht es auch schon los: nach einem kurzen Opener aus unterschiedlichen Musicalsongs eröffnen die Damen des Abends, Pia Douwes und Marika Lichter, das Konzert mit „Everything’s coming up roses“. Danach stimmt der Background „...wo bleibt Uwe... wir wollen Uwe...“ an. Ebenjener lässt sich dann auch nicht lange bitten und betritt die Bühne zu den Klängen von „Ich bin nur für Liebe da“. Nach diesem Lied folgt dann auch die Erklärung für den verspäteten Konzertbeginn: eine deutsche Fluggesellschaft hat es tatsächlich geschafft, den (orangen) Koffer von Herrn Kröger auf dem Weg von Wien nach Deutschland zu verlieren... Immerhin hatte der Koffer dann gegen 18:40 Uhr doch noch die Halle erreicht, sodass es Kröger erspart blieb, nackt auftreten zu müssen. Er sang dann ein absolut ergreifendes „New York, New York“ bevor es einen „Chicago“- und „Cabaret“-Block gab, zuerst Pia Douwes im superkurzen schwarzen Kleidchen mit „All that Jazz“ und danach Marika Lichter mit „Cabaret“ sowie Lichter und Kröger im Duett „Money makes the world go round“. Danach folgte die erste Premiere des Abends: Douwes sang aus dem Kunze-/Levay-Musical „Rebecca“ den Titelsong in der englischen Promotionversion und das Publikum war absolut gefesselt von ihrer Interpretation. So mancher wünschte sich in diesem Moment wohl eine „Rebecca“-Produktion in Deutschland mit Pia Douwes als Mrs. Danvers... Es folgten dann noch zwei weitere Songs aus „Rebecca“, Kröger interpretierte wie derzeit fast jeden Abend in Wien als „Maxim de Winter“ ein gänsehautverursachendes „Gott, warum“, bevor Lichter mit „American Woman“ das Publikum in Party-Stimmung brachte. Gekonnt schaffte sie mit ihrer Moderation den Übergang zu einem weitern Kunze-/Levay-Musical, nämlich „Elisabeth“ und hielt die fröhliche Stimmung mit „Nur kein Genieren“ noch etwas oben. Dann betrat Uwe Kröger als Tod die Bühne und gab den „Letzten Tanz“, wonach Pia Douwes als „Elisabeth“ ihre Emanzipation mit „Ich gehör nur mir“ zum Ausdruck brachte. Und danach sangen die Beiden gemeinsam, wie schon so oft in diesem Sommer in Berlin, „Wenn ich tanzen will“ und rissen das Publikum auch diesmal zu Begeisterungsstürmen hin. Als es plötzlich im Saal hell wurde, war doch so mancher erstaunt, dass der erste Teil bereits zu Ende war. Das Publikum war durch die überzeugenden und gefühlvollen Interpretationen der Künstler tatsächlich in eine andere Welt abgetaucht.

Nach der Pause und einem kurzen Medley aus Musicalsongs eröffnete Uwe Kröger den Andrew-Lloyd-Webber-Block mit „Starlight Express“ und Marika Lichter sang danach „Erinnerungen“ aus Cats. Darauf folgte die zweite Premiere des Abends: Pia Douwes interpretierte aus dem Musical „Sunset Boulevard“, in dem sie derzeit in Holland die alternde Stummfilmdiva „Norma Desmond“ spielt, das Lied „Met een blik“ („Nur ein Blick“) auf Niederländisch. Und wenn auch nicht Jeder im Saal den Text verstand, so berührte sie doch mit ihrer Stimme die meisten Zuschauer tief in ihrem Herzen. Kröger sang dann ebenfalls aus „Sunset Boulevard“ den Titelsong, bevor er gemeinsam mit Douwes ein wunderschönes „Phantom-Duett“ anstimmte. Im Anschluss folgten Lieder aus Bond-Filmen, „Goldfinger“ (Lichter), „Diamonds are forever“ (Douwes) und „From Russia with Love“ (Kröger). Dann sangen die Damen gemeinsam „I will never leave you“ und so manchem Zuschauer standen wohl schon die Tränen in den Augen. Ebenso gefühlvoll ging es auch gleich weiter mit Uwe Kröger und einem ein wunderschönen, tief berührenden „Roseanne“ aus dem Musical „Dracula“ von Frank Wildhorn. Danach begann dann auch schon das Finale mit „Can you feel the Love tonight“/“Circle of Life“ aus dem „König der Löwen“ und dem schwungvollen „Danke für die Lieder“, bei dem dann auch der berüchtigte orange Koffer auf der Bühne erschien.

Da der Abend für die Zuschauer viel zu schnell vergangen war, wollten sie „ihre“ Künstler natürlich noch nicht gehen lassen und forderten lautstark eine Zugabe, welche Kröger ihnen dann mit einem total ausgeflippten „Sweet Transvestite“ aus der „Rocky Horror Show“ lieferte – das Publikum war begeistert und jubelte... Danach sangen alle drei gemeinsam noch „Lullaby of Broadway“ bevor es endgültig Abschied nehmen hieß... Somit ging ein wunderschöner Abend mit einer ergreifenden Musical-Reise zu Ende und entließ ein glückliches Publikum auf seinen Heimweg.

 
 
Und hier nun noch ein paar bildliche EindrĂĽcke von diesem groĂźartigen Konzert:


 
 






 
 
Glanzlichter aus Operette und Musical
11. Juli 1008 - Herrenkrugpark Magdeburg
mit Anna-Maria Kaufmann und Uwe Kröger



 
 

Galapremiere des Musicals ELISABETH in Berlin

 

 

21. April 2008. Am gestrigen Sonntag erlebte das erfolgreichste deutschsprachige Musical, ELISABETH von Michael Kunze und Sylvester Levay, seine umjubelte Hauptstadtpremiere. Die geladenen Gäste und Prominenten feierten die Darsteller und das Stück mit minutenlangen Standing-Ovations. Die Darsteller sind durchweg Spitzenklasse. Allen voran die beiden Hauptdarsteller, Pia Douwes und Uwe Kröger, die bereits bei der Welturaufführung 1992 in Wien die Rollen von Elisabeth und dem Tod verkörperten und in den vergangenen 16 Jahren zu Stars in der Musicalszene wurden. Natürlich sind beide über die Jahre gereift und verkörpern ihre Rollen absolut überzeugend und mit einer wahnsinnigen Stimmgewalt. Das minimalistische Bühnenbild unterstützt die Ernsthaftigkeit des Stücks und der Zuschauer kann sich voll und ganz auf die Geschichte konzentrieren. Nur darf man keinesfalls den Kitsch der Sissi-Filme erwarten. Hier geht es um die wahre Geschichte der Kaiserin und ihre große Todessehnsucht. Dementsprecht tritt der Tod hier auch als großer Verführer und Liebhaber auf. Im Gegensatz zum Bühnenbild sind die Kostüme absolut pompös und scheinen direkt aus der KuK-Zeit entliehen zu sein. Die Neuinszenierung von Harry Kupfer überrscht sogar eingefleischte Fans. Dieses Stück garantiert einen unterhaltsamen Theaterabend. Absolut empfehlenswert!



Fotos: Copyright Musical Boulevard


 
 
Ich Tarzan, du Jane
SAT1, 11.04.2008
 

Die dritte Live Show, diesmal ging es hauptsächlich darum, dass die einzelnen Kandidaten zeigen, wie gut ihr Schauspiel ist und ob Sie Menschen im Publikum damit erreichen können. Nachdem die Jury ihre Plätze eingenommen hatte, Gastjuror war heute Thomas Hermanns, erschien dann der Moderator, Hugo Egon Balder, auf der Bühne. Am Anfang sangen alle zusammen den großen Hit Get the Party started von Pink!. Eine sehr schöne Einstimmung für diesen Abend, an dem die Kandidaten wieder paarweise ihr Können zeigen durften. Dabei sang diesmal aber jeder ein eigenes Lied, sodass pro Paar zwei Songs zu einer Geschichte zusammen gefügt werden mussten. Zuerst durften sich Patrick Stamme (She works hard for the money; Donna Summer) und Jessica Kessler (Money, money, money; Abba) beweisen, weiter ging es mit Felix Maximilian (Back for good, Take That) und Melanie Ortner (It must have been love; Roxette), Anton Zetterholm (I want to break free; Queen) und Franziska Schuster (If I can't have you; Saturday Night Fever), Fruedrich Rau (Fairytale gone bad, Sunrise Avenue) und Elisabeth Hübert (Since you've been gone; Kelly Clarkson), Philipp Hägeli (Angels; Robbie Wiliams) und Ina Trabesinger (Son of a Preacherman; Dusty Springfield), als letztes dann Riccardo Greco (Livin la vida loca, Ricky Martin) und Katrin Löbbert (River deep, mountain high; Tina Turner). Am Ende konnten die Fernsehzuschauer per Telefonvoting entscheiden, welche Kandidaten sie in der nächsten Sendung sehen möchten. Die vier Künstler (2 Damen, 2 Herren) mit den wenigsten Stimmen mussten dann nochmals singen. Danach entschied die Jury, welche zwei Kandidaten noch eine Chance bekommen in der folgenden Sendung und welche zwei die Show endgültig verlassen müssen, in diesem Fall Felix Maximilian und Melanie Ortner. Die Jury war sehr professionell, der Moderator ließ die Sendung mehr oder weniger dahin plätschern. Die wirkliche Show war eigentlich die Bühne selbst in ihren bestechend grünen Farben und den Lichteffekten zu den einzelnen Darbietungen. Etwas weniger würde eventuell mehr Augenmerk auf den eigentlichen Sinn der Show geben, das Casting der wirklich guten Darsteller, die es nicht nötig haben, durch solche Effekte unterstützt zu werden.



 
 
 

Route 66

Venlo, 10.04.2008

 

 

Darsteller

Bastiaan Ragas - Tom

Loes Haverkoort – Natalie

Martin van der Starre – De Weg (Der Weg)

Juda Goslinga – Mitch

Rick Nicolet – Milly

Alexandra Alphenaar - Sally


Story:

Alles beginnt in einer Autowerkstatt an der berühmten Route 66, welche von 2 jungen Männern geführt wird. Zum einen Mitch, der mehr von der Welt will und zum anderen Tom, der Sohn eines berühmten Schriftstellers, der mit sich selbst unzufrieden ist. Plötzlich taucht ein Mädchen auf, Natalie, ihr Auto ist liegen geblieben und sie hat nur diese Werkstatt in dem kleinen Ort gefunden. Somit sucht Sie dort Hilfe, entdeckt dabei den Namen der Werkstatt und fragt, ob die beiden etwas mit dem berühmten Schriftsteller zu tun haben. Tom ist grimmig und gibt es zu, nicht gerade voller Stolz, was Natalie nicht versteht. Während des Musicals stellt sich heraus, warum Tom so wenig von seinem Vater hält. Ein Mädchen aus dem Ort, Sally, ist total verliebt in Tom, aber er scheint nicht die gleichen Gefühle für Sie zu hegen. Nach und nach verliebt er sich in Natalie, will es aber erst nicht zugeben, da er meint, das Mädchen aus der Stadt, will nur ein kleines Erlebnis und ist sofort wieder verschwunden, wenn ihr Auto fertig ist. Nachdem Mitch sich an Natalie ran macht und Sie merkt, dass Sie nicht willkommen ist, will Sie abfahren, jedoch ist ihr Auto noch immer nicht fertig. Aber Toms Stiefmutter, Milly, die eine Pension bei der Werkstatt betreibt, hält Sie auf. Am Ende des Stücks wandelt sich dann alles zum guten. Natalie schafft es, Tom aus der Reserve zu locken und er wagt mit ihr einen neuen Anfang, Sally begreift, dass sie verloren hat. „Der Weg“ führt als Erzähler durch die Geschichte.


Dieses Musical begeistert einfach. Die Darsteller sind super, die Band, welche sich direkt auf der Bühne befindet, spielt wunderbar und auch die eigentlich recht einfache Bühnendeko aus alten Autoreifen ist überraschend interessant (man stapelt einfach ein paar Reifen übereinander und schon hat man eine Waschmaschine). Und selbst, wenn man nur wenig Niederländisch spricht, kann man die Geschichte gut verstehen. Dieses Musical ist wirklich empfehlenswert.



Bastiaan Ragas und Loes Haverkort
 

Foto: © Musical Boulevard



 
 
Musicalshowstar 2008, ZDF
09.04.2008
 

Die erste Live Show, die heute über den Sender ging. Nachdem die Jury, bestehend aus Katja Ebstein, Alexander Goebel und Uwe Kröger Platz genommen hatten, ging es mit allen zehn Kandidaten los. Sie präsentierten sich mit der Live-Band auf einer Showbühne und sangen ein Medley, bestehend aus Somewhere und Fame. Nach kurzer Vorstellung der einzelnen, vielleicht zukünftigen Showstars betraten die Stargäste des Abends, Rolando Vilazon und Ute Lemper die Bühne. Thomas Gottschalk, der Moderator der Show, sprach mit ihnen über Musicals, Musicalstars und Anforderungen für diesen Job. Rolando Vilazon hatte auch mit den Kandidaten vorher schon geprobt und versucht, ihnen einiges mit auf ihren Weg zugeben, was in einem kurzen, teilweise sehr lustigen Einspieler gezeigt wurde. Dann stellten sich die Kandidaten, einer nach dem anderen, der Jury und dem Fernsehpublikum. Den Anfang machte Kevin Köhler mit Tragedy aus Saturday Night Fever, dann Christina Maria Brenner mit Erinnerung aus Cats, Marcel Brauneis mit Can you feel the love tonight aus Lion King, Franziska Forster mit And I am telling you I'm not going aus Dreamgirls, Alexander Herzog mit Ich aus Die Schöne und das Biest, Navina Heyne mit Frei und Schwerelos aus Wicked, Petter Bjällö mit Dies ist die Stunde aus Jekyll & Hyde, Sarah Medina mit Dance ten looks three aus A Chorus Line, Kaj Binder mit Sandy aus Grease und Anna-Maria Schmidt mit Farbenspiel des Windes aus Pocahontas. Die Jury beurteilte jeden Kandidaten nach seinem Auftritt, hatte aber am Schluss keine Entscheidungsgewalt, da die Wahl, welche beiden Kandidaten die Show verlassen müssen, alleint vom Fernsehpublikum in einem Telefonvoting getroffen wurde. Um die Wartezeit zu überbrücken, begeisterte Ute Lemper das Publikum mit ihrer Interpretations des Liedes Cabaret aus dem gleichnamigen Musical. Letztendlich wurde Navina Heyne und Kaj Binder vom Fernsehpublikum aus der Show gewählt. Sehr interessant an der Show, war die komplette Aufmachung. Der ganze Saal in rot gehalten, an den Seitenwänden Fotos in rotem Druck aus Musical- und Filmszenen. Die Bühne selbst sehr spartanisch, die Live-Band immer leicht versteckt, so dass die Wirkung komplett auf die Kandidaten fallen sollte. Dies gelang dann aber auch nicht immer perfekt, was zum Teil aber auch an die Kandidaten selber lag. Die Kostüme wurden nachgeschneidert aus den jeweiligen Musicals, passend zu den Songs. Leider wurden auch nicht alle Songs auf deutsch gesungen, obwohl dieses möglich war, und sicher besser gewesen wäre. Im gesamten hat mir die Show gut gefallen, obwohl ich mir doch etwas mehr Show gewünscht hätte, immerhin liegt dieser Begriff ja auch mit in dem Titel der Sendung. Es kam mir leider alles etwas zu sehr geprobt vor, nur Rolando Vilazon konnte aufgrund seiner Versprecher das eine oder andere Mal echten Spaß in die Show bringen!



 
 

The MAGIC NIGHT of DANCING MUSICALS

 

 

9. April 2008, Kulturpalast Dresden


Am 9. April durfte sich das Dresdner Publikum erneut auf eine Musical-Highlight-Show freuen. Und die Hoffnungen wurden nicht enttäuscht. „The Magic Night of Dancing Musicals“ ist eine mitreißende Show, die vor allem durch die herausragenden Leistungen der Solisten überzeugt. In der etwa 2-stündigen Show erlebte das Publikum eine rasante Reise durch Tanzmusicals, wie „Dirty Dancing“, „Mamma Mia!“, „We Will Rock You“ und „Saturday Night Fever“. Das Dresdner Publikum ist in der Regel nicht so einfach zu beeindrucken, aber in diesem Fall wussten die Künstler mit ihren kräftigen und schönen Stimmen die Sympathien schnell auf ihre Seite zu ziehen und wurde für Ihre Leistungen mit Standing Ovations belohnt. Fazit: Eine interessante und kurzweilige Show, deren Besuch sich unbedingt lohnt!



 

Foto: © Aktiv Event Ltd.



 
 
ELIXIER - Das Musical
 

Die Neuauflage des Musicals ELIXIER feierte am 15. Februar 2008 seine umjubelte Premiere in der Komödie Dresden.


Fotos: Copyright (c) KOMÖDIE Dresden

Tickets für ELIXIER in der KOMÖDIE Dresden



 
 
 

Gala-Abend des Musicals

Dresden, 15.01.2008


Solisten:

Uwe Kröger, Beatrix Reiterer, Aleksander di Capri


Generalmusikdirektor (Dirigent):

Jörg Iwer


Orchester: ca. 50 Personen


Programm:

Ouvertüre – Phantom der Oper

Willkommen, Bienvenue, Welcome – Cabaret (Aleksander di Capri)

Cabaret – Cabaret (Beatrix Reiterer)

Wie kann ich sie lieben? – Die Schöne und das Biest (Aleksander die Capri)

Totale Finsternis – Tanz der Vampire (Beatrix Reiterer & Aleksander di Capri)

Der letzte Tanz – Elisabeth (Uwe Kröger)

Stern – Les Miseables (Uwe Kröger)

Gott, warum – Rebecca (Uwe Kröger)

Time of my life – Dirty Dancing (Beatrix Reiterer & Uwe Kröger)

Pause

Ouvertüre – We will rock you

Maria – West Side Story (Aleksander die Capri)

Tonight – West Side Story (Beatrix Reiterer & Aleksander di Capri)

Ich hätt’ getanzt – My Fair Lady (Beatrix Reiterer)

Es grünt so grün – My Fair Lady (Beatrix Reiterer & Aleksander di Capri)

I don’t know how to love him – Jesus Chrsit Superstar (Beatrix Reiterer)

Dies ist die Stunde – Jekyll & Hyde (Aleksander di Capri)

Sunset Boulevard – Sunset Boulevard (Uwe Kröger)

Starlight Express – Starlight Express (Uwe Kröger)

Denk an mich – Phantom der Oper (Beatrix Reiterer)

Mehr will ich nicht von dir – Phantom der Oper (Beatrix Reiterer & Aleksander di Capri)

Musik der Nacht – Phantom der Oper (Uwe Kröger)

Das Phantom der Oper – Phantom der Oper ( Beatrix Reiterer & Uwe Kröger)

Zugabe: Danke für die Lieder – Mamma Mia (Alle zusammen)


Ein Abend voller Überraschungen, großer Musicalhits und hervorragender Künstlern. Das Orchester war fantastisch aufeinander abgestimmt, teilweise etwas zu laut, so dass man für nur kurze Momente die Stimmen der Solisten nicht hören konnte. Dies kann aber an mehreren Dingen liegen. Aleksander di Capri hatte ich bisher noch nicht auf der Bühne erlebt, muss aber sagen, dass er eine gute Stimme hat. Er hat auch einiges zwischen den Liedern erzählt, zu den anderen Künstlern und Musicals. Man konnte aber merken, dass der Text auswendig gelernt war und nur an kleinen Ecken etwas eigenes dazwischen kam. Bei Beatrix Reiterer, welche ich schon als Christine in Essen bewundern durfte, muss ich auch sagen, dass sie trotz Schwangerschaft, eine gute Leistung gebracht hat. Stimmlich war sie sehr gut in Form, aber auch bei ihr konnte man merken, dass die Moderation auswendig gelernt wurde. Uwe Kröger war natürlich der Glanzpunkt des Abends. Noch nie habe ich ihn so gesehen! Lustig, ausgeglichen, flirtend, einfach in Bestform. Bei seiner Moderation merkte man auch, dass vieles vorgegeben war und sich jeden Abend wiederholte, aber zumindest versuchte er immer wieder, etwas zu verändern, und viel Witz hinein zu bringen, so dass es nicht wie auswendig gelernt klang. Ein Höhepunkt des ersten Teils war Uwe Kröger, als er bei „Der letzte Tanz“ im Publikum auftauchte und sich langsam auf die Bühne zu bewegte. Während dessen suchte er sich einzelne Personen im Publikum aus, um sie direkt anzusingen. Somit zog er das Publikum sofort in seinen Bann. Aleksander di Capri und Beatrix Reiterer glänzten vor allem im zweiten Teil bei dem Phantom der Oper. Gerade Beatrix fiel auf als Christine. Sicher hatte an diesem Abend aber Herr Kröger alle Sympathien auf seiner Seite. Spätestens beim verlassen der Halle bemerkte man, wie er die Menschen wieder mal begeistert hat. Aber auch die anderen beiden Künstler haben alles gegeben und eine super Leistung gebracht und waren sehr gut bei Stimme. Das Orchester und der Dirigent bekamen ebenfalls sehr viel Applaus und auch die Solisten haben sich mehrmals beim Orchester für deren Unterstützung bedankt, vor allem aber auch beim Dirigenten für seine hervorragende Leistung, da es sehr selten (fast nie) vorkommt, dass Musicallieder mit so einem großen Orchester gespielt werden.

Alles in allem ein gelungener Abend, welcher zur Wiederholung aufforderte.


A.S.

 


 

The Best of Musicals 2008/2009

Dresden, 14.01.2008


Solisten:

Dean Welterlen, Jana Werner, Shula Keyte, Espen Grjotheim, Max Messler, Michaela Schober


Regie und Künstlerische Leitung:

Dean Welterlen


Choreografie und Wiedereinstudierung:

Gabor Hartmann


Eine Musicalshow, die man gesehen haben sollte, aber nicht muss!?


Beginne ich einfach von vorne. Eine Ouvertüre, wo jeder Ton sitzt! Kein Wunder, da sie vom Band kommt, aber trotzdem gut, wenn man Musicals mag. Obwohl, während der ganzen Show, bis zu dem Moment, wo der Stargast auftritt, ist die Musik komplett von Band. Nur gesungen wird live. Angefangen bei Grease mit den Liedern „Summer Loving“, „Greased Lightnin“, „Sandy“, „Sandra Dee Reprise“ und „You’re the one that I want“, gesungen von Jana Werner, Dean Welterlen und Espen Grjotheim in original Kostümen und mit perfekter Bühnendeko. Es folgte „Ich gehör’ nur mir“ aus dem Musical Elisabeth, gesungen von Michaela Schober in dem ungarischen Kleid (kein Original) der Kaiserin. Aus einem der schönsten Musicals, Das Phantom der Oper, bekam man die Lieder „Masquerade“, „Think of me“, „All I ask of you“ und „The Phantom of the Opera“ zu hören. Gesungen wurden die Lieder in gut nachgearbeiteten Kostümen von Dean Welterlen, Michaela Schober und Espen Grjotheim. Weiter ging es mit Mamma Mia und den Liedern „Waterloo“, „Mamma Mia“, „Thank you for the Music“ und „Dancing Queen“, gesungen von Jana Werner, Shula Keyte, Espen Grjotheim und Max Messler. Dann kündigte Max Messler den Stargast des Abends an: Angelika Milster. Diese Dame wurde dann musikalisch von einem Herrn am Klavier begleitet und es kam nix vom Band. Wobei man ehrlich sein muss, so ein klein wenig was vom Band wäre dort vielleicht besser gewesen! Gesungen hat sie 6 Lieder aus berühmten Musicals wie Mozart, Mamma Mia, Cats, La Cage Aux Folles, A little Night Music und Dreigroschenoper. Danach wurden wir dann in die Pause entlassen. Nach der Pause ging es als Ouvertüre mit einem Medley aus den Songs des ersten Teils weiter. Die Künstler fingen dann mit dem Musical We will Rock You auf der Bühne an - fast das ganze Ensemble auf der kleinen Bühne. Gesungen wurden „We will rock you“, „Bohemian Rhapsody“, „Another One bites the Dust“ und „We are the Champions“. Gesungen in den original Kostümen von Shula Keyte, Michaela Schober, Espen Grjotheim und Max Messler. Weiter ging es mit Jana Werner und Dean Welterlen und dem Musical Tanz der Vampire. Das Ensemble hat sich ziemlich schnell umgezogen und es wurde „Einladung zum Ball“, „Ewigkwit“ und „Totale Finsternis“ zum Besten gegeben. Aus dem Musical Aida gab es dann „Dance of the Robe“, „Gods love Nubia“ und Written in the Stars“, gesungen von Shula keyte und Espen Grjotheim in den original Kostümen. Auch nicht fehlen durfte das Musical Dirty Dancing mit den Liedern „Do you love me“ und „Time of my life“ gesungen von Jana Werner, Dean Welterlen und Max Messler. Zum krönenden Abschluss gab es dann ein Medley aus dem Musical The Lion King. Gesungen von Shula Keyte, Dean Welterlen, Espen Grjötheim, Michaela Schober und Max Messler. Dieser letzte Höhepunkt wurde sehr gut gemacht, mit dem original nachempfundenen Kostümen, großem Ensemble und viel Spaß. Zum Schlussapplaus gab es dann ein Medley aus den Songs des kompletten Programms.


Die Show an sich war super, darüber kann man nicht klagen. Aber man konnte merken, dass selten mit einem Stargast gearbeitet wurde. Solange die Musik von Band kam und nur Live gesungen wurde war der Ton okay, aber scheinbar war der Techniker spätestens bei Angelika Milster überbelastet. Es gab keine gute Aussteuerung mehr. Oder hat Frau Milster wirklich so schief gesungen? Teilweise kam man dort wirklich in Versuchung, den Saal zu verlassen. An wem auch immer das lag, an den Ohren des Publikums (bzw. meinen Ohren) auf jeden Fall nicht. Die Bühne wurde teilweise zu den Musicals passend dekoriert, am schönsten war es bei Grease und The Lion King. Von der Performance und dem Gesang der anderen Künstler kann ich nur schwärmen, sie waren auch alle gut aufeinander abgestimmt. Ohne Stargast, bzw. den Patzern beim Stargast, würde ich mir die Show ohne weiteres ein zweites oder drittes Mal ansehen. Den Veranstalter beglückwünsche ich zu dem schönen Programmheft, wobei die Frage ist, muss der Preis so hoch sein? Eine kleine Kritik hätte ich da noch: Die meisten der schönen Lieder gibt es auch auf Deutsch, warum wurde fast die ganze Zeit auf Englisch gesungen? Dabei hören sich die Texte auf Deutsch zum Teil viel besser an und auch ältere Menschen hätten viel mehr verstanden!


A.S.



 
 
MUSICAL FOREVER
Großes Galakonzert zum 20jährigen Jubiläum des Orchesters der VEREINIGTEN BÜHNEN WIEN
Premiere: 19. Dezember 2007 * MuseumsQuartier * Wien



 
 

Blutsauger in der Steiermark

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Am Donnerstag, den 9. August 2007 begann in Graz das erste Musicalfestival mit der Premiere von Dracula. Die Kassemattenbühne auf dem Grazer Schlossberg bildet den perfekten Rahmen für dieses schaurig-schöne Musical. Umgeben von Wald befindet sich der Veranstaltungsort inmitten alter Ruinen, wo selbst die kleinen Verwandten Draculas sich heimisch fühlen. Zur Premiere sorgte dann auch das Wetter noch für den zum Stück passenden Rahmen mit einem ordentlichen Unwetter zu Beginn der Vorstellung.

 

Das Musical an sich ist die Entdeckung des Sommers. Es besticht durch eingängige Melodien mit Ohrwurm-Charakter, tief greifende und anrührende Texte sowie gefühlvolle und starke Stimmen. Das Bühnenbild ist angenehm klassisch in einer Zeit der immer futuristischer werdenden großen Shows. Der Zuschauer wird mit relativ einfachen Mitteln nach Transsylvanien und in das historische London versetzt. Darüber hinaus sorgen Licht und Nebel die entsprechende Atmosphäre.

 

Die Darsteller sind durchweg erstklassig. Allen voran Thomas Borchert als Graf Dracula, der sich vom bösartigen Vampir zum gefühlvollen Mann wandelt. Sein Gegenpart, Professor van Helsing, gespielt von Uwe Kröger, ist ebenfalls zerrissen zwischen seinem Hass und dem Leid der Vergangenheit. Des Weiteren zu sehen sind Lyn Liechty als Mina, Caroline Vasicek als Lucy  und Jesper Týden als Jonathan.

 

Alles in Allem ist dieses Musical auf jeden Fall zu empfehlen. Zu sehen ist Dracula noch bis Ende August. Weitere Informationen gibt es auf: www.musicalfestival.at


 

Foto-Show




 
 

Gala-Konzert „From Broadway to

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Einen Tag nach der Premiere von Dracula “rockte” Uwe Kröger gemeinsam mit Marika Lichter, Anna Montanaro und Jesper Týden die Schlossbergbühne.

 

Die musikalische Reise führte von Musical-Klassikern wie Les Miserables und aktuelle Hits (z.B. Rebecca) zu Songs aus Hollywood-Filmen (u.a. James Bond) und Film-Musicals wie Chicago. Alle Mitwirkenden überzeugten das Publikum durch starke Stimmen, eine ordentliche Portion Humor, glaubwürdiges Schauspiel und ganz viel Gefühl.

 

Die Stimmung kochte und sowohl das Publikum als auch die Künstler hatten gleichermaßen Spaß. Trotz des Hinweises, dass gleich die allerletzte Bahn vom Berg fährt, wollte das Publikum nicht nach Hause gehen und forderte eine Zugabe nach der anderen ein. Marika Lichter verbreitete dann auch noch etwas ganz unmusicalmäßige österreichische Stimmung mit einem Lied namens „Die Zahnradbahn“ bevor das Publikum nach einer allerletzten Zugabe endgültig in die Sommernacht entlassen wurde.


 

Foto-Show




 
 

Die Schöne und das Biest verzaubern Berlin

 

Am Freitagabend feierte das Disney-Musical „Die Schöne und das Biest“ Berlin-Premiere im Theater am Potsdamer Platz.

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Zahlreiche Ehrengäste besuchten die Premiere, viele von ihnen mit ihren Kindern, wie Claudia Effenberg und Mariella Ahrens. Auch Musicaldarsteller wie Angelika Milster-Bauer, Uwe Kröger, Felix Martin und Thomas Borchert, der zurzeit den Vampir-Graf im Berliner Theater des Westens spielt, kamen um sich die Show anzusehen. Außerdem wurden auf dem Roten Teppich die Darsteller verschiedener Fernsehserien gesichtet, unter ihnen Wolfgang Bahro und Maike von Bremen (Gute Zeiten, Schlechte Zeiten).

 

Das Musical ist eine zuckersüße Geschichte über den Sieg der wahren Liebe, die Groß und Klein gleichermaßen begeistert. Das aufwändige Bühnenbild und die zauberhaften Kostüme entführen den Zuschauer in eine traumhafte Märchenwelt. Die Darsteller sind allesamt Spitzenklasse. Allen voran Leah Delos Santos als brave, gebildete Tochter Belle des Erfinders Maurice (gespielt von Daniel Coninx), die sich nicht von Oberflächlichkeiten blenden lässt und Yngve Gasoy Romdal als schreckliches Biest, mit viel Gefühl und Schmerz, welches das Publikum trotzdem manches Mal zum Lachen bringt. Kevin Kraus ist ein kraftstrotzender, angeberischer, eingebildeter Gaston und Bernd Julius Arends sein tollpatschiger Kumpel Lefou, der so manchen Tritt und Schlag einstecken muss.

Zum „Haushalt“ des Biestes gehören Barbara Raunegger als mütterlich fürsorgliche Köchin/Teekanne Madame Pottine, Claus Dam als wandelnde Pendeluhr Herr von Unruh, Tersia Potgieter als lebendige Kommode mit Opernerfahrung - Madame de la Grande Bouche, Natacza Soozie Boon als Staubwedel Babette und Uli Scherbel als Kerzenleuchter Lumière.

 

Besucher können sich freuen, auf diese romatische Liebesgeschichte mit Aufsehen erregenden Kulissen, fantasievollen Kostümen, mitreißender Musik und traumhaft schönen, gefühlvollen Stimmen mit Gänsehautpotential.



 
 
Dance Fever - Das Musical
20.02.2007 - Kulturpalast Dresden



 
 
Uwe Kröger & Friends
16.12.2006 in Hamm
 

Mitwirkende:

Uwe Kröger, Marika Lichter, Sascha T. Krebs, Tillmann Schnieders, Orchester „Best of Musicals“, Musikalische Leitung: Herwig Gratzer

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Mit ein wenig Verspätung ging es endlich los. Erst kam die Band auf die Bühne, direkt danach der Chor. Los ging es mit einem Bandopener aus verschiedenen Ouvertüren von Musicals. Unter anderem mit dabei Evita, Jesus Christ Superstar und Cabaret. Der Chor platzierte sich dann mittig auf die Bühne und es kam von rechts der Star des Abends auf die Bühne: Uwe Kröger! Mit dem Chor zusammen sang er „Aquarius“ und „Let the sunshine in“. Jetzt kam erst mal die Begrüßung der Band und des Chors. Eigentlich ist Uwe ja nicht so eine Sabbeltasse, aber gleich am Anfang konnte man merken, dass er uns auch einiges erzählen wird. Jetzt sprach er erst mal von den Anfängen seiner Karriere. Über Aquarius, seinen ersten Bühnenauftritt mit diesem Lied in Hamm. Von dort aus führte ihn sein Weg nach Berlin an die UDK zum Vorsingen. Da er so etwas noch nie gemacht hat und sich auch nicht vorbereitet hatte, wunderte es ihn selbst, dass er genommen wurde. Um seine Ausbildung zu finanzieren und die Wohnung hat er sich in kleinen Bars Geld dazu verdient. Bis zum Vorsingen für Cats. Dafür hat er sich, laut seiner Auskunft auf der Bühne, super vorbereitet. Schon vorher gelebt wie eine Katze und sich schon auf einem Katzenklo gesehen. Scherz seinerseits! Traurig war er, dass man ihn als Zug gesehen hat und er fing bei Starlight Express an. Jetzt singt er „Starlight Express“ und wird vorher noch vom Chor verulkt und spielt  Lok, fängt an zu singen. Nach dem Lied erzählt er einiges über Bühnenpannen. Während seiner Zeit bei Starlight bekam er dann eine Platte von Les Miserables, wo er das erstemal einen Bezug zu dem Musical bekam. Er fing dann als Swing in Wien bei Les Miserables an und musste jeden Abend erst mal schauen, wen er alles spielen durfte und musste alle Rollen können. Bevor er uns wieder etwas Gesang bietet, fragt er nach Wasser, wo nur eine Flasche da war. Er bekommt daraufhin einen Bierkrug und meint, dass er jetzt keine Urinprobe abgeben wollte und dass in dem Krug wirklich nur Wasser drin ist. Der Krug würde aber sehr zünftig aussehen. Dann erzählt er etwas über die Geschichte von Les Miserables und singt anschließend „Stern“. Wieder eine Runde Unterhaltung, über die Zeit als er zu Les Miserables nach Holland ging und spricht einige Worte auf Niederländisch. Weiter geht es dann mit Tillman Schnieders, welcher in Berlin bei Les Miserables als Swing mitmachen durfte. Irgendwie verwechseln die beiden ihre Mikroständer, aber nach kurzer Komplikation darf Tillmann dann „Dunkles Schweigen an den Tischen“ singen. Als er dann zu Ende ist, kommt von rechter Seite Uwe auf die Bühne geschlichen und singt mit Tillmann das Duett „Die Schatten werden länger“. Beide bleiben noch auf der Bühne und herzeln sich. Uwe erzählt von Elisabeth 1992 in Wien und fragt Tillmann, wie alt er damals war. Tillmann sagt daraufhin zu Uwe, er solle mal selber rechnen, Tillmann ist 1977 geboren und verschwindet dann von der Bühne. Uwe geht zum Chor und fängt an Stefanie Schönleitner zu befummeln, worauf es in der Band rumort und Uwe meint, der Typ sei später dran. Auch Stefanie wird gefragt wie alt sie war und ob sie das Musical damals gesehen hat. Sie war damals 11 Jahre alt und hat es auch gesehen. Auch Mike Lebar wurde nach seinem derzeitigen Alter gefragt. Er war 14 und hat Elisabeth nichtgesehen. Uwe geht wieder nach vorne und kündigt ein Hockerlied an. Vorher erzählt er noch über Elisabeth Erfolge in Essen und dass er auch dort den blonden Todesengel gespielt hat. Im Moment wäre er nur künstlich intelligent (dunkle Haare), eigentlich ist er Friedhofsblond. Als Tod in Wien musste er ausgebleichte blonde Haare tragen. Endlich singt er wieder, eine Loungeversion von „Der letzte Tanz“ mit dem Bierkrug voll Wasser in der Hand, den er ab und an auf seinem Bein absetzt. Jetzt geht erst mal wieder die feine Plauderstunde weiter und Uwe erzählt eine Geschichte vom Semmeleinkaufen in Wien. Immer wenn er diese einkaufen ging und jemand hat ihn dabei gesehen, riefen diese Personen „Da ist ja der Tod!“ Er bekam dann immer die volle Panik, er war ja gerade 27 Jahre alt. Weiter erzählte er von Miss Saigon. Die Choreografin dort meinte zu ihm „You look like Joe Gillis“, obwohl er dort doch den GI Chris spielen durfte. Diesen Schwenk nutzte er gleich, um von Sunset Boulevard zu reden, wofür extra eine Autobahnabfahrt gebaut wurde, direkt zum Theater. Dort spielte er dann diesen besagten Joe Gillis und singt jetzt das Titellied „Sunset Boulevard“. Gleich am Anfang hat er einen Texthänger. Man kann nicht deutlich erkennen, ob es wirklich einer war oder die Band zu langsam gespielt hat. Uwe fragt das Publikum, wie es an der Stelle im Text weiter geht und natürlich hilft das Publikum und ruft ihm „Glitzerwelt“ zu. Er bedankt sich und singt dann mit etwas mehr Tempo das Lied noch mal von Anfang an. Am Ende des Liedes fragt er noch mal in die Linke Seite rein, wer ihm jetzt geholfen hat, da er keine Antwort bekommt, bedankt er sich nochmals an der kompletten linken Seite. Nun kommt er zu dem Musical Die Schöne und das Biest, wo er eine Maske tragen musste und das fand er gar nicht lustig, da beim Abnehmen der Maske, meist auch etwas von seiner Haut abgezogen wurde. Das erste Mal sang er das Hauptlied noch im Anzug und in der ersten Textzeile musste er etwas singen von „Entstellt ist mein Gesicht“ was in dem Anzug natürlich komisch aussah. Er war ja auch gar nicht entstellt. Zu Gehör bekommen wir jetzt „Wie kann ich sie lieben“. Uwe nimmt sich danach erst mal wieder sein Bierkrug mit Wasser von Herwig Gratzer. Wieder beginnt er etwas aus seinem Leben zu erzählen, von „Musical, oh my good“ (fand vor einigen Jahren in Wien statt) und der dazugehörigen Audition, wo er zum ersten Mal, ihm ein sehr wichtigstes Lied gesungen hat. Dieses widmete er erst seinem verstorbenen Vater. Jetzt auch den Leuten, die ihn unterstützen: seinem Publikum, Familie. Er singt „Wind beneath my wings“. Zu aller Traurigkeit werden wir von ihm erst mal in die Pause entlassen.




 
 
Premiere von Tanz der Vampire in Berlin
 

Jetzt wird es bissig in Berlin!

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Am 10.12.2006 fand in Berlin die mit Spannung erwartete Premiere der Neuinszenierung des „Grusicals“ TANZ DER VAMPIRE statt. Die zahlreich erschienene Prominenz war äußerst gespannt auf die Show. Viele hatten sich extra in Vampir-Umhänge gehüllt und mit Vampirzähnen verschönert.

 

Das Grusical an sich wurde komplett überarbeitet. So gibt es jetzt nicht nur äußerst aufwendige Kulissen, die die mystische Stimmung dieses Stücks von der Bühne in den Zuschauerraum transportieren, sondern es kommen auch sehr realistische Videoprojektionen zum Einsatz. So entsteht auf der Bühne ein komplettes Spukschloss, welches das Heim des Grafen von Krolock darstellt, und Fledermäuse flattern durch die Nacht dem Mond entgegen.

 

Die Darsteller verstehen es, das Publikum in die Welt der Untoten zu entführen. Thomas Borchert gibt wieder einen überzeugenden Vampir-Grafen, der nicht nur auf der Jagd nach Blut ist, sondern auch seine innere Zerrissenheit und Qual sehen lässt.

Lucy Scherer überzeugt vor allem schauspielerisch in der Rolle der jungfräulichen Sarah, die im Laufe des Stücks zur Frau reift. Allerdings fallen stimmlich ein paar kleinere Schwächen auf. Vor allem für Duette ist ihre Stimme etwas zu schwach, sodass sie entweder untergeht oder, wenn sie versucht, mitzuhalten, anfängt zu schreien.

Eine Überraschung ist Alexander Klaws als Alfred. Auch wenn es im Voraus schwer fiel, sich ihn in einer Musical-Rolle vorzustellen, so wird doch in der Show schnell klar, dass er sehr stark an sich und vor allem an seiner Stimme gearbeitet hat. So kann er wirklich gut den jungen, schüchternen, liebeskranken Assistenten rüberbringen.

Auch alle anderen Darsteller haben ihre Rollen überzeugend gespielt.

Bei TANZ DER VAMPIRE kann das Publikum für einige Stunden in eine völlig andere, faszinierend dunkle Welt eintauchen.

Zu erwähnen ist auch noch die passende Dekoration im Theater des Westens. Bereits im Foyer wird man von einem riesigen Vampirgebiss und schwarzen Vögeln empfangen. Die Theaterbars sind mit Silberleuchtern, rießigen schwarzen und weißen Kerzen sowie Grablichtern dekoriert und es wird blutrotes Bier serviert.

Somit dürfte ein Besuch im Theater des Westens für Jeden einen rundum gelungenen Abend bedeuten.





 
 

3 Musketiere fechten jetzt in Stuttgart

 

Das Musical „3 Musketiere“ feierte am Sonntag, den 12.11.2006 seine Premiere im Stuttgarter Apollo Theater.

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1800 Gäste aus Politik, TV und Musical kamen, um sich die Neuauflage des Mandel- und Degen-Musicals in dem wunderschön mit unzähligen weißen Lilien dekorierten Theater anzusehen. Am roten Teppich wurden neben den Machern wie Musicalproduzent Joop van den Ende und den Songwritern Rob und Ferdi Bolland u.a. die Musicaldarsteller Uwe Kröger, Thomas Borchert, Leah Delos Santos, Karim Khawatmi, Anne Görner und Kristin Hölck gesehen. Weitere prominente Gäste waren Lucy Diakovska, Lou, Ross Antony, Andrea Suwa, Alexander Klaws, Erika Berger, Travestiekünstler Frl. Wommy Wonder, Sven Ottke, UNESCO-Sonderbotschafterin Dr. Ute-Henriette Ohoven  sowie Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster.

 

Das Musical erzählt in rasendem Tempo den Weg des jungen Edelmannes D’Artagnan, der sich aus einem Dorf in der Gascogne nach Paris aufmacht, um Musketier des Königs zu werden.

Abgesehen von einigen Dialogen unterscheidet sich die Produktion kaum von der in Berlin. Das Bühnenbild ist gewohnt gigantisch und die Projektionen unterstützen die Eindrücke noch und lassen das Geschehen realistischer erscheinen.

Die Darsteller überzeugen durch ihr Können. Allen voran Pia Douwes als intrigante Milady de Winter. Sie singt und spielt jeden gegen die Wand. Neben ihr haben andere Darsteller es schwer, zu bestehen. Das wird vor allem deutlich am Ende des Musicals, als sie gemeinsam mit Marc Clear alias Athos ein paar Zeilen singt. Marc Clear, der bei seinem Solo „Engel aus Kristall“ durch eine starke Stimme überzeugt, ist während des Duetts mit Pia Douwes kaum noch zu hören. Ethan Freeman zeigt einen völlig neuen Kardinal Richelieu. Wer die Produktionen in Rotterdam und Berlin gesehen hat und die schon völlig unterschiedlichen Interpretationen durch Stanley Burleson und Uwe Kröger kennt, muss sich erst an diesen Kardinal gewöhnen. Aber sowohl stimmlich als auch darstellerisch kann Ethan Freeman in dieser Rolle überzeugen. Dagegen erscheinen Nadine Schreier als Constanze und Thomas Hohler als d’Artagnan etwas farblos. Sie interpretieren ihre Rollen zweifellos gut, aber ohne das Besondere. Peter Stassen ist ein auffällig junger König, der bedauerlicherweise keinen Gesangspart hat. Auch Ann Christin Elverum als Königin Anna und Kevin Tarte als Lord Buckingham spielen ihre relativ kleinen Rollen überzeugend.

Insgesamt verspricht 3 Musketiere einen unterhaltsamen Abend für die ganze Familie.

 

                                                                                                                                                                                         Bettina Lehmann



Ex-No Angel Lucy Diakovska

© Stage Entertainment

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Joop und Janine van den Ende

© Stage Entertainment

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Ross Antony und Musketiere

© Stage Entertainment

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Schauspielerin Andrea Suwa

© Stage Entertainment

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Schlussapplaus - die Hauptdarsteller

© Stage Entertainment

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Bericht Premiere Marilyn Musical am 17.06.2006 im Gärtnerplatztheater in München

 

Mit Spannung haben wir darauf gewartet.  Nun ist es da. Ein Musical über DIE blonde Sexikone der 50er Jahre – Marilyn Monroe. Bubudiduh!

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Die Idee, Marilyns Hollywood auf die Bühne zu bringen, wurde in München geboren.
Ein Team um Florian Zwipf-Zaharia mit Andreas Backöfer und Andreas Zwipf entwickelten nach umfangreichem Studium von Biographien, Filmen und Artikeln ein Treatment für ein unterhaltsames und gleichermaßen anspruchsvolles Marilyn-Monroe-Musical, welches die Persönlichkeit der Hollywood-Ikone des 20. Jahrhunderts widerspiegelt und zu ihrem 80. Geburtstag 2006 Premiere haben wird.

Zur gleichen Zeit veröffentlichte unabhängig davon in der Schweiz der Musiker und Komponist David Klein mit seiner CD „My Marilyn“ eine ganz persönliche Jazz-Hommage an Marilyn Monroe und startete damit eine internationale Erfolgstournee.  Die Suche nach Partnern für die Musik führte somit zu David Klein und Olivier Truan, seinem befreundeten Kompositionspartner, in die Schweiz. Beide Musiker – bereits als erfolgreiche Filmkomponisten etabliert - und ihr Manager Josef Bollag (Voice of Joy Entertainment Ltd.)  waren sofort von dem Musical-Projekt begeistert.

Der bekannte TV-Autor Georg Büttel entwickelte ein Libretto, das den hohen Ansprüchen aller Beteiligten in jeder Hinsicht gerecht wurde. Mit der Idee für ein Marilyn-Musical überzeugte das Team das Staatstheater am Gärtnerplatz in München.

Chefdirigent David Stahl, einst Assistent von Leonard Bernstein („West Side Story“, „Candide“ u.a.) dirigierte die  Welturaufführung von marilyn das musical. Dort wird es, mit Unterbrechungen, bis 24. September 2006 aufgeführt werden.

 

Eine Langzeit-Tournee mit marilyn das musical  in Deutschland, Österreich und in der Schweiz nach der München-Premiere ist geplant.

 

Am 17.06.2006 wurden viele geladene Gäste am roten Teppich erwartet. Bedingt durch die Hitze und die WM 06 sind aber nicht alle gekommen. Aus Film und Fernsehen konnten u. a. Francis Fulton-Smith, Joseph Hannesschläger, Margot Hielscher, der Fernsehrichter Alexander Hold, Sylvia Leifheit und Heio von Stetten begrüßt werden. Juliane Werding, Lena Valaitis und Jürgen Marcus sowie der allgegenwärtige Ralph Siegel vertraten die deutsche Musikszene und aus dem Genre Musical sind Jan Ammann (König Ludwig II. in Ludwig2) und Anna-Maria Kaufmann (u. a. Evita, Das Phantom der Oper) gekommen. Von den Fotografen besonders belagert wurden die immer noch rüstigen Kessler Zwillinge.

 

Relativ pünktlich um 19.oo Uhr ging die Vorstellung los.



Caroline Frank und Anna Montanaro    

© Staatstheater am Gärtnerplatz, München

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1. Akt

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5. August 1962: Marilyns letzte Nacht. Marilyn, die im Bett liegt, verabschiedet  sich am Telefon und stirbt. Nach und nach erscheinen alle Personen, die in ihrem Leben eine wichtige Rolle gespielt haben. Dann beginnt das Stück mit einer Rückblende und Marilyn bzw. jetzt noch Norma Jeane Baker sitzt als 9-jährige im Kino,  dort zurückgelassen von ihrer Mutter und deren Freundin Grace McKee, und bewundert Jean Harlow im "Leinwand-Schein" auf der Leinwand (schöne Originalfilmeinspielung). Diese steigt sozusagen von der Leinwand herab (traumhaft zurecht gemachte Caroline Frank) und verspricht Norma Unterstützung "Ich will so sein wie Du".

 

1941: Mit ihrer naiv-aufreizenden Ausstrahlung erregt Norma Jeane zunehmend Aufsehen bei den Jungs. Die Mädchen jedoch verspotten die stotternde Schönheit: "Was hat sie?". Auf den Rat von Grace McKee heiratet Norma Jeane den Nachbarsjungen Jim Dougherty, um endlich nicht mehr zwischen Heimen und Pflegefamilien hin- und hergeschoben zu werden. Dougherty muß als Matrose in den Zweiten Weltkrieg. Norma Jeane verspricht, auf ihn zu warten. Doch schon bald langweilt sie ihr Hausfrauen-Dasein. Ein Photograph wird auf sie aufmerksam und überredet sie zu Aufnahmen für Pin-up Magazine. Norma Jeane schafft es auf die "Seite Eins". Die Photos sind für sie nur der erste schritt, denn sie will Filmstar werden "Jetzt lieg ich hier". Dougherty ist mit ihrer angestrebten Karriere und ihrer äußeren Veränderung nicht einverstanden – sie trennen sich.

 

Mit der Hilfe ihres Schutzengels Jean Harlow erspielt sich Norma Jeane trotz ihrer Nervosität bei einem Agenten ihren ersten Vertrag. Sie unterzeichnet mit ihrem neuen Künstlernamen: Marilyn Monroe (Monroe war der Mädchenname ihrer Mutter). Das neue Starlet stürzt sich in die große "Hollywood-Party". Marilyn trifft auf Regisseure, Produzenten und Konkurrentinnen; schnell lernt sie, sich zu verkaufen, stellt aber fest, dass sie eigentlich nur durch alle Betten gezerrt wird. Als wahren Freund gewinnt sie den Journalisten Sidney Skolsky. Der Intellektuelle Arthur Miller beeindruckt sie, ebenso die Baseball-Legende Joe DiMaggio mit seinem Lebensmotto "Schlag deinen Ball".

Marilyn weiß nicht, wie sie mit der Berichterstattung über die geisteskranke Mutter und ihre frühen Nacktfotos umgehen soll. Skolsky klärt sie auf "Was die Presse will". Skolsky (gut gespielt von Florian Simson) ist die einzige männliche Rolle, die im Gedächtnis bleibt. Die anderen männlichen Rollen bleiben eher blaß.

 

Die Schauspiellehrerin Natasha Lytess treibt die bei den Filmaufnahmen oft unsichere Marilyn an den Rand ihrer Belastbarkeit. Lytess, die ihrer Schülerin in einer Art Haßliebe zugetan ist, warnt sie vor einer Verbindung mit DiMaggio. Nach dem Dreh für die Szene »Diamonds Are a Girl's Best Friend« eröffnet DiMaggio der Schauspiellehrerin Lytess, daß er Marilyn heiraten wird.
Marilyn gesteht, was Natasha Lytess befürchtet hat: "My Heart Belongs To Daddy".
Das frischgebackene Traumpaar macht seine Hochzeitsreise nach Japan und verbindet dies mit Joes Promotionauftritt zur Eröffnung der dortigen Baseball-Saison. Doch Marilyn stiehlt ihm die Show. DiMaggio ist mit dem Rummel um Marilyn völlig überfordert und wird immer nausstehlicher. Zudem lädt das amerikanische Militär Marilyn auch noch ein, nach Südkorea zu fahren und vor den Truppen aufzutreten. Bei ihrem ersten Live-Auftritt vor den tobenden Massen ist Marilyn überglücklich. Ein kurzes Glück: DiMaggio ist rasend eifersüchtig, es kommt zum Streit, die beiden trennen sich.
Trotz privatem Unglück hat es Marilyn in Hollywood scheinbar ganz nach oben geschafft. Gemeinsam mit Jean Harlow singt sie den Höhepunkt des ersten Aktes "Diamonds Are a Girl's Best Friend".  Marilyn setzt sich in den Kopf, Arthur Miller zu heiraten.

 

2. Akt

Falsche Freunde, die aus Marilyns Erfolg nur Kapital schlagen wollen und sie schamlos ausnutzen, versprechen ihr, sie "Sorgenfrei" zu machen. Um von ihnen unabhängig zu werden, gründet Marilyn mit dem Photographen Milton H. Greene ihre eigene Produktionsfirma, die Marilyn Monroe Productions Inc.: "Dreh dein Ding!"
Im »Actors Studio« von Lee Strasberg arbeitet Marilyn intensiv an einer Tschechow-Rolle.
Arthur Miller hat sich scheiden lassen, um für Marilyn frei zu sein: "Ich will sie".
Mit ihrem neuen Ehemann besucht Marilyn den Auftritt ihres Idols Ella Fitzgerald in einem Nachtclub: "I Can't Give You Anything But Love, Baby". Siggy Davis als Ella Fitzgerald singt sich sofort in die Herzen der Zuschauer und erhält zu Recht den größten Beifall.  Der Rassentrennung zum Trotz hatte Marilyn diesen Auftritt beim Clubinhaber durchgesetzt. Ella fordert sie zu einem Duett auf: "I Wanna Be Loved By You". Da nur ein paar Musiker auf der Bühne als Band begleiten, kommen diese zwei Lieder richtig  gut zur Geltung. Den restlichen Abend müssen die Darsteller immer wieder gegen das viel zu laute Orchester ankämpfen.

Die anfängliche Hochstimmung dieses Abends schlägt schnell um, als Arthur Miller seinem Mißtrauen gegenüber Milton H. Greene und Sidney Skolsky Ausdruck verleiht. Die Männer streiten sich um ihren Einfluß auf Marilyn, die daraufhin einen Zusammenbruch erleidet.
Endlose Sitzungen bei Psychoanalytikern und Medikamentenmißbrauch verstärken Marilyns Depressionen und Selbstzweifel. Jean Harlow, die von Marilyn nicht mehr wahrgenommen wird, muß deren körperlichen und seelischen Verfall mit ansehen: "Ein Star" (großartiges Lied, ausgezeichnet gesungen von Caroline Frank – schade, dass es mehrmals durch Spielszenen unterbrochen wird).
Nach einer Fehlgeburt im Krankenhaus erlebt Marilyn – in einer Alptraumsequenz – ein schauderhaftes Szenario: sie kann ihrem Image nicht entkommen. Der Pas de deux mit Kennedy (ohne musikalische Untermalung) wurde ausgezeichnet getanzt von Anna Montanaro und Alex Frei, war allerdings etwas gewöhnungsbedürftig und passte nicht unbedingt in das Stück.
In Marilyns Wohnung taucht Arthur Miller (ihr dritter und letzter Ehemann - gespielt von Heiko Ruprecht) auf. Seine Schreibblockade und der Psychokrieg um das gemeinsame Filmprojekt »The Misfits – Nicht Gesellschaftsfähig« haben ihre Ehe zerstört. Miller wirft Marilyn vor, sie sei nur ein "Blondes Nichts".  Wenn sich Marilyn und Arthur gegenseitig Vorwürfe um die Ohren rappen, fehlt es allerdings an Schwung.
Sie bleibt allein zurück: "Wie ich bin". In ihrer letzten Photo-Session wirkt Marilyn – wie immer bei ihren geliebten Aufnahmen – heiter und gelöst. Sie plaudert mit dem Photographen und dem Maskenbildner, den sie bittet, im Falle ihres Todes ihre Leiche zu schminken.
Jean Harlow begleitet Marilyn auf ihrem letzten Weg. Es bleibt der Mythos Marilyn Monroe: "Abgesang".

 

Am Ende taucht Marilyn noch einmal auf, um nach ihrem Tod Spekulationen um ihr Leben und Sterben ein Ende zu bereiten: «Wer ich war, kriegt niemals jemand raus», singt sie im goldenen, tief ausgeschnittenen Kleid und wirft dem Publikum eine letzte Kusshand zu.

 

Der Vorhang fällt.



Anna Montanaro und Christopher Hemmans

© Staatstheater am Gärtnerplatz, München

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Das Musical erntete viel Beifall vom Premierenpublikum. Allerdings lässt die Produktion Glanz und Tragik der Person Marilyn Monroes allenfalls erahnen, spürbar werden sie nicht. Alle Stationen ihres Lebens werden angerissen, aber keine vertieft. Man kann sich kaum auf eine Szene richtig einlassen und diese genießen, da es sofort weitergeht.  Swing, Jazz und Musical-Balladen wechseln sich ab. Und natürlich einige Marilyn Hits. Der Text entbehrt nicht bissiger Seitenhiebe auf das Show-Business, nimmt dem Stück bisweilen aber auch Tempo. Für Schwung sorgen dagegen die leider zu seltenen, größeren Tanzeinlagen.

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Das Bühnenbild ist meist recht schlicht, aber gekonnt eingesetzt. Dominierend ist ein Spiegel über der Bühne, der interssante Einblicke zulässt.

 

Anna Montanaro, äußerlich passend auf das Aussehen der Monroe getrimmt, umschifft gekonnt die Gefahr eines direkten Vergleichs mit dem Sexsymbol beim Singen: Sie versucht erst gar nicht, den Marilyn-eigenen Hauch zu imitieren, sondern überzeugt mit kräftiger Stimme und starkem Schauspiel. Überhaupt verkörpert sie in der Inszenierung von Matthias Davids ihre eigene, im Grunde starke Marilyn.

 

Dieses Musical hat Potential, bedarf aber noch einiger Überarbeitung.

 

Doris Rauch



 
 

CABARET

Premiere am 14.02.2006 im Amsterdamer Carré Theater

Cabaret ist ein unvergleichliches, einzigartiges Erlebnis. Speziell für dieses Musical wurde das Theater zum Kit Kat Klub umgebaut, den legendären Berliner Nachtclub der 30er Jahre.

 

Cabaret spielt in den 30er Jahren. Im Berliner Kit Kat Klub versuchen die Sängerin Sally Bowles und der Conferencier des Clubs alles, die Besucher mit extravaganter Unterhaltung ihr tristes Leben vergessen zu lassen.

 

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In den Hauptrollen sind zu erleben:

Musicaldiva Pia Douwes als Sally Bowles

Musical Award Gewinner 2004, Ara Halici als Conferencier

Schauspielerin Anne-Wil Blankers als Pensionswirtin Fräulein Schneider

Schauspieler Chris Tates als Cliff Bradshaw
 
 
Foto Copyright: JvdE Theaterproducties/Govert de Roos



 
 

MOZART! – Das Musical

Konzertante Aufführung der Vereinigten Bühnen Wien anlässlich des Mozart-Jahres


Die opulenten Fassung von Mozart! – Das Musical begeisterte mit leider nur wenigen Vorstellungen im Februar 2006 im Wiener Raimund Theater die Fans. Mit dieser Konzertfassung in Maske und Kostüm leisteten die Vereinigten Bühnen Wien ihren  Beitrag zum Mozart-Jahr.

Die Darsteller begeisterten und überzeugten allesamt durch ihre Leistungen. Rasmus Borkowski gab einen jungen, frischen Mozart, Andre Bauer als Mozarts Vater und Uwe Kröger als Fürsterzbischof  waren wie erwartet sehr überzeugend und auch Jana Stelley als Mozarts Frau und Caroline Vasicek als Mozarts Schwester kamen beim Publikum gut an. Die größte Begeisterung jedoch entfachte Carin Filipcic als Baronin. Ihr „Gold von den Sternen“ war das Highlight des Abends.

Auch wenn diese Version aufgrund des fehlenden Bühnenbildes und der Kürze von 90 Minuten (ohne Pause) etwas ungewöhnlich war, so konnte sie doch durchaus überzeugen. Wer das Musical bisher nicht kannte, konnte zwar  teilweise der Handlung etwas schwer folgen, erhielt aber einen kleinen Einblick in dieses wunderbare Musical. Für Besucher, die das Musical bereits komplett gesehen hatten, war es eine interessante Auffrischung. Auf jeden Fall waren einige Besucher so begeistert von dieser Inszenierung, dass sie sich auch ein zweites oder gar drittes Mal in einer Vorstellung wiederfanden, was bei einem Long-Run-Musical keine Seltenheit ist, bei nur insgesamt sechs Aufführungen aber viel bedeutet.


Fotos copyright VBW/Alexander Ch. Wulz



 
 

CASANOVA

Revue im Berliner Friedrichstadtpalast


Die Revue über das Leben des „größten“ Verführers und Liebhabers ist ein opulentes, barockes Spektakel. Die Augen werden überflutet von den bunten Bildern im Stil des Venezianischen Karnevals.

Leider bleibt die Story etwas auf der Strecke und ist nur schwer nachzuvollziehen. Dies erscheint aber nicht so wichtig bei solch einer aufwändigen Revue. Der Zuschauer ist gefesselt und fasziniert von den Farben und Effekten. Bereits die Anfangsszene, in der die Zeit erscheint, ist atemberaubend inszeniert. Vom auf die Bühne projizierten ICE über ein türkisches Bad mit betörenden Wassernixen bis hin zur gekippten Kuppel des Petersdoms wird dem Zuschauer visuell sehr viel geboten. Das ganze wird vervollkommnet durch die herrlichen Tanzszenen und spannenden Artistik-Einlagen in der berühmten Art des Friedrichstadtpalastes.

CASANOVA ist die perfekte Möglichkeit, einen faszinierenden und unterhaltsamen Abend zu erleben. Diese Revue ist ein Fest für die Augen!



Fotos: Friedrichstadtpalast/Sven Darmer


 
 
Letzte Vorstellung am 4.12.05
 


Elisabeth und der Tod
Copyright VBW / Jean Marie Bottequin

ELISABETH – wahrlich kaiserlich!!!

Die tragische Geschichte der von Sissi – umgesetzt in ein traumhaftes Musical


Die Darsteller sind Spitzenklasse, die Bühnenbilder wunderschön und atemberaubend und die Musik ist einfach mitreißend. Auch nach Jahren hat dieses Musical nichts von seiner Faszination verloren. In der besuchten Vorstellung durften wir Ruth Kraus in der Hauptrolle erleben. Sie spielte und sang die Kaiserin Elisabeth wirklich überzeugend und mit einer Wahnsinnsstimme. Máté Kamarás gab einen äußerst verführerischen Tod und das gesamte Ensemble bildete einen wundervollen Rahmen für das Stück.

 

Leider ist der Musical-Welterfolg nur noch bis Anfang Dezember im THEATER AN DER WIEN zu sehen. Die letzten Tickets gibt es noch unter Telefon 0043-1-588 85,  auf www.musicalvienna.at sowie an allen Kassen der Vereinigten Bühnen Wien.

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ELISABETH auf DVD

 

Als kleiner Trost für alle Fans erscheint das Welterfolgsmusical aus dem THEATER AN DER WIEN jetzt auf DVD - Live und ungeschnitten – aufgenommen mit 7 Kameras!

Erhältlich ist die DVD ab Anfang Dezember.


Bis Dezember kann man im THEATER AN DER WIEN auch noch MUSICAL CHRISTMAS IN VIENNA 2005 erleben. Die Stars aus ELISABETH und ROMEO & JULIA präsentieren dann die schönsten Weihnachtsliedern aus aller Welt.

Termine:

Samstag 26. November um 15.00 Uhr, Samstag 3. Dezember um 15.00 Uhr,

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Mittwoch 7. Dezember um 19.30 Uhr, Donnerstag 8. Dezember um 19.30 Uhr,

Freitag 9. Dezember um 19.30 Uhr und Samstag 10. Dezember um 19.30 Uhr.


Ab 2006 ist das THEATER AN DER WIEN das neue Opernhaus im Verbund der VEREINIGTEN BÜHNEN WIEN.



Produktionsfotos ELISABETH

Copyright VBW / Jean Marie Bottequin


 
 

Die Montagues, Copyright VBW / Alexander Ch. Wulz


ROMEO & JULIA

Mitreisende Rock-Pop-Musik, rasante Kampfszenen, temporeiche Tanzszenen und ein überzeugendes Ensemble sind die Zutaten für dieses wundervolle Musical über die uralten Streitigkeiten zwischen den Familien Montague und Capulet im Stadtstaat Verona. Auch wenn die Geschichte Jedem bekannt ist, so wird dieses Musical nie langweilig! Man ist so sehr damit beschäftigt, auf die einzelnen Details zu achten, wie die ausgefallenen Kostüme und das außergewöhnliche Bühnenbild. Die Darsteller überzeugen sowohl gesanglich als auch schauspielerisch. Dieses Musical muss man einfach gesehen haben!


Die Capulets/Mitte: Mark Seibert (Tybalt), Copyright VBW / Alexander Ch. Wulz


 
 

Quatsch Comedy Club, Berlin
2. Oktober 2005
Uwe Kröger zu Gast bei der
"Happy Hour" von Gayle Tufts

Fotos Copyright: Bettina Lehmann



 
 





 

Premiere

Das Phantom der Oper

Essen, 29.9.2005


Fotos (v. o.l. n.u.r.): Ross Anthony & Carsten Lepper, Ethan Freeman mit Begleitung, Elton, Judith Lefeber, Georg Uecker, Guildo Horn, Petter Bjällö & Claus Dam, Ian Jon Bourg, Olivia Jones, Jean Pütz
Copyright: Anja Schneider






 
 

WestLB Musical-Sommernacht 2005

Auf Schloss Krickenbeck, Eigentum der WestLB, trafen sich diesen Sommer Nachwuchskünstler aus dem Musicalbereich, um in einem 2wöchigen Workshop ein gemeinsames Musicalprojekt zu erarbeiten. Der Anreiz dieses Projektes war, dass einer der Teilnehmer ein Stipendium für eine Weiterbildung in England bekam.

Das Ergebnis dieses Workshops wurde am 9.9. im Capitol Theater in Düsseldorf vor geschlossener Gesellschaft vorgestellt, im gleichen Rahmen wurde der Gewinner bekannt gegeben.

Ich besuchte zusammen mit einer Freundin die Vorstellung. Da wir nicht wussten, was uns erwartete, gingen wir positiv an die Sache ran und wir wurden nicht enttäuscht!
Es ist schön zu wissen, dass es noch tollen Musicalnachwuchs gibt, von denen man hoffentlich in naher Zukunft noch viel hören wird.

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Das Programm war so aufgebaut, dass jeder Darsteller wie im Rahmen eines Castings ein Stück vortrug, danach folgten Ensemblestücke (Tanz/Gesang). Wir bekamen u.a. Stücke aus Fame, Notre Dame de Paris und The Last 5 Years zu hören. Gezeigt wurde auch eine Schauspielszene (Szenen einer Ehe), wo immer dieselbe Szene in verschiedenen Musikrichtungen dargestellt wurde (auf Zuruf des Publikums).

Der Abend endete wiederum mit Solonummern, wie z.B. aus Wild Party. Überragend gerade da war meiner Meinung nach die Gewinnerin des Stipendiums, Sarah Schütz, mit dem Song 'Eine nostalgische Lovestory' aus Wild Party.

Nach Ende des Programms wurde dann offiziell die Gewinnerin bekannt gegeben: Sarah Schütz. Zweite Gewinnerin des Abends und honoriert mit 5000 Euro wurde Leila Vallilo.

Diese Entscheidung der Jury, die sich u.a. aus Uwe Kröger und Pia Douwes zusammensetzte, war in meinen Augen nicht nachvollziehbar. Die Entscheidung der Jury stand schon eine Woche vorher nach einem Casting fest. Meiner Meinung nach hätte sich die Jury auch diese Musicalnacht in Düsseldorf anschauen sollen. Vielleicht wäre die Entscheidung dann anders ausgefallen.

            Gabriele Altmann


 
 

Sarah Schütz

Leila Vallio

Fotos by Gabriele Altmann


 
 

Glanzlichter des Musicals

„Musical Night“ – oder „Uwe Kröger & Friends“ - im Brunnenhof der Münchner Residenz  

01.08.2005 Nicht umsonst ist Uwe Kröger Deutschlands bekanntester und beliebtester Musicalstar... In der Münchner Residenz herrschte Chaos – bereits Stunden vor Veranstaltungsbeginn sind die ersten Fans vor Ort, um sich die besten Plätze zu sichern (warum nur gibt es freie Platzwahl?). Als nach 18 Uhr der Hof geräumt wird, kommt es zu ersten Verärgerungen, weil die vorderen Reihen der kompletten rechten Seite für den Sponsor reserviert werden... Entsprechend beginnt mit dem Einlass gegen 19 Uhr ein regelrechter Run auf die vorderen Plätze der linken Seite. Bis Veranstaltungsbeginn haben sich die Wogen aber weitestgehend geglättet. Und dann geht es endlich los...

 

Unter stürmischem Beifall betritt Uwe Kröger im schwarzen Anzug die Bühne und beginnt direkt mit „Ich bin nur für Liebe da“, gefolgt vom „Letzten Tanz“ aus Elisabeth und „Wie kann es möglich sein“ (Mozart), bevor er seine erste „Freundin“ (und Managerin) auf der Bühne begrüßt, die Wienerin Marika Lichter, die mit ihrem Song “Gold von den Sternen“ sofort stimmlich überzeugt. Als Uwe Kröger wieder die Bühne betritt und ein paar Worte ans Publikum richtet, merkt er sofort, auf welcher Seite seine Fans sitzen. Allerdings erhielt er diesmal auf die Frage nach dem besten James Bond-Darsteller aller Zeiten nicht sofort die erwartete Antwort... Zu seiner „Enttäuschung“ riefen die Fans „Pierce Brosnan“ statt „Sean Connery“. Es folgen zwei Songs aus Bond-Filmen, „From Russia With Love“ (Kröger) und „Goldfinger“ (Lichter). Danach beginnt der „Miss Saigon“-Block, angefangen mit „Mein Gott, warum“ (Kröger), bevor die Philippinin Leah Delos Santos, die 1994 in Stuttgart in Miss Saigon spielte, mit Marika Lichter das Duett „Ich glaub an dich“ singt. Schließlich betritt auch der vierte Akteur des Abends, Karim Khawatmi, bekannt aus „Les Miserables“ und „Hexen“ in Berlin, die Bühne und singt absolut überzeugend „Bui-Doi“. Nach „Der letzten Nacht der Welt“ (Santos/Kröger) werden zwei angehende Musical-Darsteller vorgestellt, Artur Molin („Piece of the Action“) und Melanie Haffke („I Don’t Know How To Love Him“). Diese beiden haben das Publikum mit ihrer Performance wirklich überrascht. Den Abschluss des ersten Teils bildete ein „Hair“-Medley.

Nach der Pause stürmt Karim Khawatmi mit „Fortune Favours The Brave“ aus Aida die Bühne und reißt das Publikum stimmlich mit. Es geht weiter im Disney-Block mit „God Help The Outcasts“ (Lichter) und dem herrlichen Duett „Belle“ von Uwe Kröger und Karim Khawatmi, gefolgt von „Somewhere Out There“ (Lichter/Khawatmi), dem wunderschönen „Colors Of The Wind“ aus Pocahontas von Leah Delos Santos und wieder beschlossen durch einen Song aus Aida – „Written In The Stars“ (Lichter/Kröger). Nach der Vorstellung der Herwig-Gratzer-Band aus Wien folgen „Sunset Boulevard“ (Kröger) und „Memory“ aus Cats von Marika Lichter. Im Hinblick auf den Kinofilm „The Phantom Of The Opera“, welcher im September auf DVD erscheint und für den Uwe Kröger das Phantom in Deutsch synchronisierte, sowie auch hinsichtlich seines neuen Engagements als Phantom ab Mai 2006 in Essen, galt der letzte Teil der Show dem „Phantom der Oper“. Leah Delos Santos und Karim Khawatmi begannen mit „Mehr will ich nicht von dir“, gefolgt von einem absolut überzeugenden „Denk an mich“ von Leha Delos Santos, bevor Uwe Kröger die „Musik der Nacht“ besang und die beiden mit dem „Phantom Duett“ schlossen. Zum Abschluss der Show, dem „Lion King Medley“ fanden sich alle vier Hauptakteure, die Backround-Sänger und auch die beiden Nachwuchs-Künstler auf der Bühne zusammen.

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Da das Publikum nach der Blumenübergabe noch längst nicht ans Heimgehen dachte, kündigte Uwe Kröger zuerst eine „besinnliche Zugabe“ an, bevor „die Post abgeht“. Dies steigerte bereits enorm die Vorfreude der Fans... Doch zuerst sang er mit Marika Lichter „Somewhere Over The Rainbow“. Als danach die ersten Takte von „Sweet Transvestite“ zu hören waren, hielt es die Fans nicht mehr auf ihren Plätzen. Nachdem Marika Uwe „gegen seinen Willen“ seines Jackets entledigt hatte, wofür sie von ihm seine Krawatte regelrecht „um die Ohren bekam“, ging dann wahrlich die Post ab, unmöglich zu beschreiben, wie Uwe mit Leah und Karim die „Rocky Horror Show“ imitierte... Und das komplette Publikum klatschte und tanzte mit. Derart aufgekratzt wollte dann erst Recht Niemand nach Hause gehen. Und nun war guter Rat teuer, denn für eine weitere Zugabe fehlten der Band die Noten. Nachdem das Publikum einige Wünsche geäußert hatte, beschloss man, absolut improvisiert und ohne Noten, aber mit stimmkräftiger Unterstützung des Publikums, „Thank You For The Music“ zu singen und zu spielen.

Danach war der Abend dann aber unwiderruflich zu Ende. Unter stürmischem Applaus verließen alle Beteiligten die Bühne und die Zuschauer begaben sich auf den Heimweg.

 

 

Bettina Lehmann


 
 
Fotos: Copyright DORIS RAUCH
 







 
 
Uwe Kröger & Friends
Musical-Gala mit der Audi Big Band und dem Audi Werkorchester
20. Juli 2005 - Ingolstadt
 
Trotz heftigem Regen am Schluss der Show, der das Publikum zwang, sich in Regenponchos zu verstecken, begeisterte Uwe Kröger mit seinen "Freunden" Marika Lichter, Leah Delos Santos und der Gratzer-Band aus Wien sowie den beiden Audi-Bands das Publikum im nahezu ausverkauften Reduit Tilly.



 
 
Thurn und Taxis Schlossfestspiele 2005
Musical-Gala Uwe Kröger & Friends
21. Juli 2005 - Regensburg
 
Der Innenhof des fürstlichen Schlosses bildete eine traumhafte Kulisse für einen gelungenen Abend mit den schönsten und bekanntesten Musical-Melodien, dargebracht von Uwe Kröger und seinen "Freunden" Marika Lichter, Leah Delos Santos und Karim Khawatmi, begleitet von der Herwig Gratzer-Band und einem 3-köpfigen Backround-Chor. Und diesmal spielte auch der Wetter-Gott mit...



 
 

Freiheit & Lebenslust

African Footprint im

Staatsschauspiel Dresden

Eine farbenfrohe Reise durch die

Geschichte Südafrikas – das ist African

Footprint.

Die südafrikanische Bühnenshow erzählt

von Aufbruch, Hoffnung und Neubeginn.

In einem farbenprächtigen Rausch der

Bilder entführen die rund 30 großartigen

Tänzer, Sänger und Musiker den

Zuschauer auf eine faszinierende Reise

durch die Zeit.

Fußspuren hinterlassen die Darsteller überall auf ihrer Tour – im

Herzen, den Gedanken und Gefühlen der Zuschauer. Es gibt kaum

Jemanden, den diese Show nicht begeistern dürfte. Die Darsteller geben

das Äußerste beim Tanz, die Stimmen sind stark und überzeugend und

die Musik geht ins Blut. Man verlässt das Theater ziemlich benommen,

denn die doch schwierige Geschichte, in herrliche Bilder verpackt, regt

zum Nachdenken an uns ist zugleich abwechslungsreiche Unterhaltung.

African Footprint – noch zu

erleben in Köln und Leipzig,

sowie demnächst auch in

Hannover, Stuttgart und

Berlin. Termine und

Informationen unter

www.africanfootprint.de

www.musicalboulevard.de




 
 
Uwe Kröger in der MDR-Talkshow "Riverboat"
am 20.05.2005 in Leipzig
 
Uwe Kröger gab in dieser Sendung Musicalpannen preis, u.a. erzählte er, wie ihm bei "Les Miserables" in Wien die Hose platzte... er sich bei "Starlight Express" die Zehen blutig lief und später auf dem Schoß einer Dame im Publikum "bremste"... oder wie in der aktuellen Produktion "3 Musketiere" in Berlin plötzlich Gewehre auf der Bühne losgehen und für Verwirrung sorgen...
Weitere Gäste der Sendung waren: Gotthilf Fischer, Rudi Cerne, Uwe Busse, Winfried
Glatzeder, Eva-Maria Hagen und Gunda Röstel


 
 
Hintergrundinformationen zur Sendung:
 

Vierzehntäglich laden die Moderatoren Kim Fisher, Carsten J. W. Weidling und Jan Hofer auf das Riverboat prominente Gäste aus Showbiz, Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport. Durch den lockeren Gesprächsmix aus Anekdoten, Persönlichem und der Arbeit der geladenen Gäste ist RIVERBOAT schon zu einem Klassiker der Fernsehunterhaltung geworden.

 

Zunächst erfolgte die Sendung vom Hotelschiff „Dresden“ am „Blauen Wunder“, später vom Hotelschiff „Florentina“ auf der Elbe in Dresden, im Herbst 1998 wegen Hochwassers aus verschiedenen Hotels in Dresden und ab September 2000 aus der media city Leipzig. Seit dem 3. Oktober 2002 wird aus einem Neubau im Karl-Heine-Kanal in Leipzig gesendet.



Die Moderatoren Kim Fischer, Jan Hofer und Carsten Weidling
mit den Gästen der Sendung vom 20.5.05


 
 

Falco meets Amadeus, Dresden, 30.3.2005

 

Darsteller  

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Falco – Axel Herrig

Amadeus – Nicolaus Hagg

Johnny Klein – Koffi Missah

Josef – Reinhard Peer

Konny – Sandra Danyella

Komissar/Tod – Gudrun Schade

Garbo – Ina nadine Wagler

Mutter – Margarete Hamm

Jeanny – Jenny Mahr

 

Ensemble und Tänzer

 

Das Musical Falco meets Amadeus erzählt die Lebensgschichte von Falco (Hans Hölzel). Das Musical ist sehr rockig, mit vielen Tanzszenen und nur wenig Text. Erzählt wird meist über den Liedern, die Falco berühmt gemacht haben. Die Kostüme sind dem Lebenswandel des Hauptdarstellers angepasst. Immer wieder taucht der Tod auf, auch in Form eines komissar. Der Tod wird hier von einer androgynen Frau dargestellt. Die Darsteller passen sich gut an und es zeigt sich, dass sie gut harmonieren. Die Bühnendekoration ist ganz schlicht, um zu zeigen, welche Szenen zu sehen sind, steht mal ein Stuhl auf der Bühne oder ein Tisch. Auf beiden Seiten der Bühne steht eine Art Baugerüst. Darauf werden einige Szenen gezeigt. Das Musical zeichnet sich am meisten aus durch die gute Musik. Wer die Musik von Falco liebt, sollte es sich unbedingt ansehen. 


 
 




Fotos: Friedrichstadtpalast/
Stephan Gustavus



Fotos: Friedrichstadtpalast/Sven Darmer
HEXEN

Wie finden sich Hexen in

unserer heutigen Zeit zurecht?

In der aktuellen Frierichstadtpalast-

Revue "Hexen" versuchen die vier Hexen-

schwestern Donna, Wicca, Bella

und Clony, ihren Traum vom irdischen

Leben zu realisieren...

 

Die lebenshungrige Donna erschafft

sich ihren Traummann, Adam,

aber er ist nicht so perfekt wie erhofft...

Die stumme Wicca macht sich auf den

Weg in Jenseits, um die Besten der

Vergangenheit zurück

zu holen, und scheitert...

Die Wasserhexe Bella sucht die Liebe

zu einem Sterblichen, schafft es

aber nicht, dazu zu gehören, sondern

bleibt eine Fremde auf der Erde...

Clony glaubt, der Schlüssel zum

Glück auf Erden läge in der Gleichheit

geklonter Wesen und die Technik soll

ihr bei der Verwirklichung

helfen,

doch ihr Computer stürzt ab...

Adam, der nicht der perfekte Mann

geworden ist, begleitet die Hexen

auf ihrem Ausflug in die irdische Welt,

er hilft ihnen, warnt sie und behindert

sie auch manches Mal...

Die Solisten der Show, Iris Makris (Donna),

Susann Malinowski-

Märtens (Wicca),

Leah Delos Santos (Bella), Katja

Berg (Clony) und

Karim Khawatmi

(Adam) überzeugen durch

Gesang,

Schauspiel und Tanz. Aufgelockert

wird die Show durch artistische

Einlagen der Spitzenklasse

von

Imagine Air (Luftballett

am Vertikalseil),

den Pellegrini Brothers (Äquilibristik),

dem Duo Sidorenko (Drahtseil)

und Coppa d'amanti (Trapez).

Das Ballett des Friedrichstatdtpalastes

zeigt herrliche Tanzeinlagen

und auch das Orchester überzeugt.

Begleitet wird das ganze von Licht- und Showeffekten

der Extraklasse, wie einem Springbrunnen

bzw. einem sich drehenden

Wasserbassin.

Absolut empfehlenswert für einen

kurzweiligen Theaterabend!



 
 

Jesper Tydén, Anna Montanaro, Marika
Lichter, Uwe Kröger (v.l.) / Mamma Mia!


Anna Montanaro /
"Someone Like You" ("Jekyll&Hyde")


Jesper Tydén / "Gethsemane"
("Jesus Christ Superstar")


Anna Maria Kaufmann & Uwe Kröger
"Das Phantom der Oper"
Musical Moments 2
- Emotions

Ein Abend voller Gefühle

Am 11.2.05 um 20 Uhr war es soweit...

In der Stuttgarter Liederhalle startete

ein Musical-Feuerwerk der Extra-Klasse,

die Fortsetzung der erfolgreichen

Tourneeproduktion Musical Moments

aus dem Jahr 2004.

 

Eröffnet wurde die Show von einem

unverwechselbaren "Willkommen"

aus "Cabaret" durch Uwe Kröger. Danach

überzeugte Anna Montanaro mit einem

wundervollen "Mein Herr" (ebenfalls

"Cabaret").

Es folgten weitere, weltbekannte

Stücke aus "West Side Stoty",

"Miss Saigon" und Saturday Night

Fever". Auch Marika Lichter und Jesper

Tyden konnten mit Ihren Solonummern

überzeugen, bevor Special Guest Anna Maria Kaufmann

ihren ersten Auftritt mit "Der Pate" und

"Adagio" hatte, gefolgt von einem

äußerst ergreifenden "Was hat sie nur

an sich" durch Uwe

Kröger ("The Wild Party").

Die Songs wurden durch einige Zwischengags

erfolgreich aufgelockert. Der seit Jahren

währende scherzhafte) Zoff

zwischen

Marika Lichter und

Uwe Kröger

verleitete auch das Stuttgarter Publikum

zu herzhaftem Gelächter.

Überhaupt ist hier auch das Publikum

zu loben, welches eifrig dabei war. Vor

allem beim "Mamma Mia"-Medley vor der

Pause hielt es die Leute kaum noch auf

ihren Sitzen.

Nach der Pause ging es mit einem

stimmungsgeladenen

"Fortune Favours the

Brave" (Uwe Kröger & Chor) aus "Aida"

weiter. Jesper Tyden gab eine wunderschöne,

ergreifende Version von "Gethsemane" aus

"Jesus Christ Superstar" zum Besten,

gefolgt von Songs aus "Jekyll & Hyde"

und "Cats", bevor Uwe Kröger und Anna

Maria Kaufmann

einige Titel aus "Phantom der Oper"

darboten.

Einer der Höhepunkte der Show war zweifelsohne

das Duett "Die Schatten werden länger"

von Jesper Tyden und Uwe Kröger ("Elisabeth").

Unschlagbar war Uwe Krögers Interpretation

des Frank'n'Furter aus der "Rocky Horror Show"

als Zugabe.

Alles in Allem also eine gelungene Mischung

der größten Musicalsongs,

dargeboten

von einigen der

bekanntesten, deutschsprachigen

Musicalstars.



ABBA’s Greatest

Super Trouper im Kulturpalast Dresden


27.03.2009   Die wilden Siebziger waren für einen Abend in Dresden zurück! Am vergangen Mittwoch überzeugte das Cover-Quartett von ABBA’s Greatest mit den größten Hits der Schweden von „WATERLOO“ bis „SUPER TROUPER“. Ein Ohrwurm folgte dem nächsten und das Publikum klatschte und jubelte zu Hits wie "MAMMA MIA", "SOS", "KNOWING ME KNOWING YOU", "CHIQITITA", "MONEY, MONEY, MONEY", "VOULEZ VOUS" und vielen mehr. Unterstützt wurden die vier von 2 fantastischen Tänzerinnen und einer Live-Band. Bedauerlicherweise war der Kulturpalast wieder nicht einmal bis zur Hälfte gefüllt. Dennoch schafften es die vier „Schweden“ das bunt gemischte Publikum in Party-Stimmung zu versetzen. Denn die unvergessenen Hits von ABBA begeistern heute die Jugend ebenso wie damals  und so mancher Senior fühlte sich an diesem Abend wohl in seine besten Jahre zurück versetzt. Die vier Hauptakteure verkörperten Agnetha, Anni-Frid, Benny und Björn äußerst glaubwürdig und die „Original“-Kostüme unterstützten sie dabei. Das aufwändige Licht-Design sorgte zusätzlich für’s richtige Disco-Feeling. Alles in allem also eine absolut gelungene Show, der man weitaus mehr Publikum gewünscht hätte.